Sarabella – zu verkaufen

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2020 hat unser Projekt Sarabella 2.0 begonnen – 2027 soll es zu Ende gehen. Nach langen Diskussionen und Überlegungen haben wir uns entschlossen, dann aufzuhören, wenn es am Schönsten ist. Vor zwanzig Jahren haben wir 2007 die erste Hanse 470 gekauft und 2020 mit der 508 nochmals neu begonnen. Nun stehen ungefähr 50’000 Meilen im Logbuch, viele Berichte von interessanten Segelrevieren und tollen Erlebnissen erzählen von unserem Segelleben auf dem Meer. Aber mit 72 Jahren denken wir, dass es nun genügt. Es kommt eine andere Zeit, segeln können wir immer noch als normale Chartersegler und um neue Ideen sind wir nie verlegen.

Was macht die Sarabella besonders?

Wenn man nach 14 Jahren Hochseesegeln mit gecharterterten und eigener Yacht nochmals von vorne beginnt, weiss man ganz genau, was man braucht, was man bei einer Serienyacht ergänzen muss und was man ganz sicher nicht braucht. Dies kann man im Detail hier nachlesen. Alle diese Ideen folgten nach dem Motto „Simplicity is the key to success„.

Es gibt auf der Sarabella keinen Wassermacher – dafür haben wir die UV-Wasseraufbereitung, es gibt keinen pflegebedürftigen Generator und es gibt sicherlich keine stromfressende Klimaanlage. („Nur über meine Leiche“) und auch eine Waschmaschine sucht man vergebens. Jimi Cornell, der berühmte Weltumsegler, sagte mal in einem seiner unzähligen Ratgebern: „If you want it like home – stay at home!“. Es ist eben ein Segelboot, das schon bei sieben Knoten wahrem Wind mit fünf Knoten Speed an den Wind geht. Der Reacher bringt sie bei halben oder räumlichen Winden spielend auf acht Knoten. Und wenn der Wind mal wegbleibt, treibt der Turbodiesel mit seinen 80 PS die Sarabella mit 7 bis 7.5 Knoten an. Der Testbericht in der YACHT 2019 war auf jeden Fall voller Lob.

Obwohl die 508 ein Stauwunder ist, gibt es kluge und praktische Erweiterungen, die so gut sind, dass ein Segelfreund, der auch eine 508 kaufen wollte, nach der Besichtigung dem Verkäufer den Auftrag gab, seine Yacht genau so komfortabel wie unsere auszustatten! >Optionen und Extras

Was kriegt man fürs Geld?

Kurzum gesagt, kriegt man viel! Da wir ja mit der Eignerschaft aufhören, bleibt das ganze Inventar an Bord – im Segeljargon „mit Pütt und Pan“. Sogar der Liegeplatz in der Gouvia Marina (Korfu) bis ende Juni ist im Preis inbegriffen! Eine umfangreiche Sicherheitsausrüstung, eine halbe Werkstatt und eine Unmenge an Ersatzteilen, die garantiert mal zum Einsatz kommen, ergänzen das Verkaufsangebot. >Inventarliste.

Wer Sorge trägt, kann sich auch freuen. Wir haben keinen Aufwand gescheut, die Sarabella immer tiptop im Schuss zu halten. Werterhaltung war für uns selbstverständlich. Wir mussten nie wegen einer Reparatur einen Törn absagen oder verschieben. Aus meiner Regattazeit war es zur Gewohnheit geworden, etwas zu ersetzen bevor es kaputt geht. >Unterhalt- und Refitliste.


Die Verkaufsdoku mit allen Details und einem virtuellen Rundgang findet man hier (deutsch) und hier (Englisch). Eine Erklärung zur Versteuerung: Da eine Yacht mit Schweizer Eigner nicht nach EU-Recht versteuert werden muss, darf sie während 18 Monaten steuerfrei („Temporärer Import“) benutzt werden. Danach muss sie aus dem EU-Zollgebiet exportiert werden und darf aber schon nach einem Tag wieder eingeführt werden. Diesen Vorgang kann man zeitlich unbegrenzt wiederholen. Von unserem Heimathafen in Korfu aus ist dies mit einer einfachen Tagesfahrt nach Albanien (Saranda) und dem Papierkrieg, den man am besten einem griechischen und albanischen Agenten überlässt, erledigt.

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