Der Kalender kann per Mail (info[at] sarabella.ch ) bestellt werden und wird direkt geliefert. Preis ca. Fr. 35.-, Format A3 quer. Andere Formate auf Wunsch, z.B. >Tischkalender.
Die Geschichten zu den Bildern

Januar: Galaxidi hat nur einen kleinen Hafen für ungefähr 20 Yachten und gilt als Absprunghafen für die Durchfahrt des Korinth Kanals und als Startpunkt für die Tour nach Delphi. Dank dem Umstand, dass der Kanal geschlossen war, waren wir fast die einzige Yacht. Und das war gut so, da ein Sturm mit 35 Knoten uns drei Tage gefangen hielt und wir die Sarabella mit allen verfügbaren Leinen sichern mussten.

Februar: Karvouno Beach, neben der Marina und dem Touristenort Sivota am Festland gelegen, ist einer unserer Lieblingsplätze. Doch dieses Jahr war alles anders: Der alte, rostige Steg war abgebrochen worden und der neue durfte wegen der unsagbar langsamen griechischen Administration noch nicht montiert werden. Doch Nikos, der Stegmeister, montierte Unmengen von Mooringleinen um doch Gäste empfangen zu können.

März: Die schroffe Westküste von Levkas besucht man besser auf einer Landtour, da ein Anlegen hier wegen der Steilheit und der Dünung fast nicht möglich ist. Das unglaublich blaue Wasser – bedingt durch den sandigen Untergrund – war eindrücklich.

April: Die Insel Ithaka, Geburtsort von Odysseus – so ist es jedenfalls überliefert – ist immer einen Besuch wert und alle machen das Erinnerungsbild vor der Statue des Helden. Man ankert in der grossen Bucht vor Vathi und schlendert durch die Gassen dieser authentischen Ortschaft.

Mai: Und nochmals Karvouno, mit dem sensationellen Sonnenuntergang, den man bequem im Restaurant sitzend geniessen kann.

Juni: Poros auf Kefallonia liegend, ist eigentlich kein sehenswerter Ort, nur die leere Uferpromenade ist ein Fotosujet wert. Aber der Hafen mit dem resoluten Hafenmeister Spiros, der jede Yacht herumdirgiert, ist sicher und für den Absprung zur Insel Zakynthos geeignet,. Es hat zwar nicht mal Stromanschlüsse und für Wasser braucht man einen fünfzig Meter langen Schlauch, aber er ist jeden Abend voll.

Juli: Die Marina von Lefkas liegt eigentlich immer am Weg zu den südlichen ionischen Inseln. Der Hauptort ist lebendig und sehr authentisch. Hier gehen viele Griechen in die Ferien, da die Insel mit einer Brücke zum Festland verbunden ist. Diese öffnet aber alle zwei Stunden für uns Yachten, was immer kilometerlange Autoschlangen verursacht.

August: Die Stadt Korfu war seit dem Altertum ein strategisch wichtiger Ort und hat eine ereignisreiche Zeit hinter sich. Hier, auf der Spitze des riesigen Forts herrschten Türken, Franzosen, Engländer und Deutsche, die leider im 2. Weltkrieg viel der historischen Gebäude zerstörten.

September: Eine andere Sicht am Strand vom Poros auf der Insel Kefallonia. Hier kann man in aller Ruhe baden und die tolle Meersicht geniessen.

Oktober: Wer am Morgen früh aufsteht, erwischt den Sonnenaufgang. Hier, vor dem Ort Petriti auf Korfu ist die Sicht Richtung Festland ungestört.

November: Der kleine Hafenort Asos, an der Westküste von Kefalonia gelegen, wäre ein prima Ankerplatz. Aber er war für unsere Yaht zu wenig tief und bei Westwind kann man hier nicht ruhig liegen.

Dezember: Zakynthos ist die südlichste Insel des ionischen Meers. Der Hauptort ist immer voll von Touristen und der Hauptplatz ist eine Augenweide. Der Stadthafen muss für alle Yachten, die mit Buganker anlegen müssen, herhalten, da die Marina seit 20 Jahren wegen Korruption nie fertig gestellt wurde. Der Ankersalat beim Ablegen am Morgen ist vorprogrammiert.